Nicht jeden Tag schaffen wir es, große Pläne umzusetzen, manchmal reichen uns Kleinigkeiten, wir brauchen auch mehr Zeit, um zu die vielen Eindrücke zu verarbeiten. So laufen wir am 16. August entspannt eine große Runde um Midhurst, um am 17. August einen Tag am Meer zu verbringen, nichts Außergewöhnliches, aber trotzdem sehr Schönes! Die Tour um Midhurst führt uns überraschend von der anderen Seite an den Woolbeding Gardens vorbei, als erstes erkennen wir die alte Zeder, um dann das schöne Haus von der gegenüberliegenden Flussseite zu bewundern.








Midhurst ist sehr wohlständig! Mit gerade einmal 5400 Einwohnern deutlich kleiner als Bad Belzig, sind hier die vielen Cafés und Kneipen zu jeder Tageszeit gut gefüllt. Es gibt unzählige kleine Shops, die lokalen Krimskrams anbieten, die Lebensqualität ist hoch. Das durchschnittliche Haushaltseinkommen liegt zwischen 40 – 50 Tausend Pfund, allerdings sind die Lebenshaltungskosten auch deutlich höher. Aber hier scheint „lokal“ noch zu funktionieren und nicht alles wird im Internet bestellt.
Gestern dann ein Tag am Meer, es sind nochmals 27 Grad Celsius angesagt und wir fahren nach Pagham, ein Parkplatz an einer alten Kirche und mit Wanderweg zur Küste. Die Kirche ist aus dem 13. Jahrhundert und gehörte zum Bistum in Canterbury. Ein riesiger Friedhof lässt sie heute klein erscheinen.
Es ist gerade Ebbe, über Millionen Kieselsteine kämpfen wir uns bis an den Strand, ein einsames Schiff wartet auf die Flut. Die Gegensätze an der Küste sind groß, entweder gibt es weitläufige, leere Strände ohne jedwede Infrastruktur oder die Küste ist zugemüllt mit Trailerparks.











Wir sammeln lustige Steine und Muscheln, wenn man einmal anfängt, will man nicht mehr aufhören. Im „Crab & Lobster“ essen wir hervorragend, Tagliatelle mit Muscheln, Salat mit Thunfisch und Krabbencreme, eine leckere Tagessuppe und hausgemachtes Eis zum Nachtisch, Abends gibt es dann nur noch eine Kleinigkeit.
Midhurst / Pagham, den 18. August 2026