Harberton

Pit

August 6, 2026

Der lange Weg hat sich wirklich gelohnt, so jedenfalls der erste Eindruck. Wir sind schon mehr als platt, gestern die knapp 850km bis Calais. Irgendwo im nirgendwo abgestiegen, alles wurde hier für Leute wie uns auf die grüne Wiese gepflanzt, die am nächsten Morgen durch den Eurotunnel gebeamt werden wollen, Nichtorte mit riesigem Einkaufszentrum, schnellen Essgelegenheiten (aber köstlich Pizza und Bier) und tausend Parkplätzen.

Der Shuttle shuttelt uns bestens, leider muss man jetzt anstehen, Grenzkontrollen, Zoll, wir ärgern uns, wie die Briten, der Brexit war so sinnlos! Vor 3 Jahren wurde man noch direkt zum Zug gelotst. Schnell auf der anderen Seite zieht es sich wieder 5 Stunden, an Stonehenge vorbei, bis wir im charmanten, sehr ländlichen Harberton ankommen, diese kleinen Dörfer sind wie gemalt, gewachsene Strukturen, eine riesige Kirche thront auf dem Hügel.

Groß (Calais_1)
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Shadow

Francesca, unsere Gastgeberin, empfängt uns freundlich, ebenso Bella, eine kuschlige Hündin, die wir sogleich ins Herz schließen. Francesca gibt uns Tipps, es ist hier in der Gegend aber auch einfach, tolle Sachen zu unternehmen. Heute wird es nur ein kleiner Spaziergang und ein Besuch im lokalen Pub, wir sind wirklich müde. Morgen fahren wir nach Totnes, dort gibt es eine alte Burg, ein tolles Städtchen und wandern kann man wohl auch. Schnell ist der Tagesplan erstellt.

Der Charme der Gegend wird durch die Leute gemacht! Man fühlt sich sogleich angenommen, alle sagen Hallo und der Wirt im Pub „Church House Inn“ spricht sogar ein paar Worte deutsch. Mit typisch britischem Humor wird Bier ausgeschenkt, das Essen serviert und es gibt immer einen flotten Spruch. So sinken wir satt und zufrieden ins Bett und freuen uns auf die nächsten Tage, es ist perfektes Urlaubswetter angesagt.

Harberton, den 06. August 2026