Ein Stück vom Paradies? Oder doch nur der Anfang vom unwiderruflichen Ende? Wir brechen zu unserer vorletzten Station auf – Ko Yao Yai. Jetzt wieder allein, ohne Reisegruppe, startet die Fähre gegen 8:00 Uhr, wir sind also schon wieder sehr früh auf den Beinen, ausschlafen ist in diesem Urlaub nicht. Mit wahnsinniger Geschwindigkeit saust die Fähre in Richtung Phi Phi Island, dort steigen wir auf offener See in die Fähre nach Phuket – 2 Stunden übers Meer auf die andere Seite der Ko Yao Sea.
Jede Menge Leute wollen uns gleich den nächsten Transfer aufschwatzen, aber wie immer orientieren wir uns erst, nehmen ein Taxi zum anderen Pier und fahren mit dem LongTailBoot weiter nach Yao Yai. Die Insel ist noch sehr ursprünglich, überhaupt finden wir nicht, dass Thailand touristisch überlaufen ist, die traumhaften Zustände von vor 25 Jahren gibt es sicherlich nicht mehr, aber auch in der Hauptsaison ist alles entspannt und in unserer Wahrnehmung nicht wirklich voll.







Unser Zimmer ist dekadent, ein Traum aus Teak, Blick aufs Meer, Badewanne auf dem Balkon, Bedienstete wohin man schaut … Wir machen uns frisch und gehen in “die Stadt”, eine Ansammlung von kleinen Hütten, ein paar Läden und Kneipen, wir brauchen etwas Zeit, um einen Laden zu finden, der auch Bier hat, die Yao Inseln sind vorwiegend muslimisch, aber wir werden fündig und nehmen gleich ein paar Flaschen für den Hotelkühlschrank mit.
Wir essen im “Heimatgarden“, einfach, aber wie so oft, wunderbar – auf dem Weg zurück gibt es Sonnenuntergang pur und die Erkenntnis, dass hier am Strand viel los ist, es wird frisch gefangener Fisch gegrillt, alles ganz romantisch ….















… die Suche nach dem richtigen Pier. Nachdem wir gestern den ersten wirklich faulen Tag mit Strand, Essen, Essen, Strand, Massage, Essen, Strand verbracht haben, borgen wir uns heute ein Moped aus und sausen über die Insel. Der Typ, der die Kiste ausleiht, will nichtmal einen Führerschein oder Pass sehen, er ist froh, dass wir nicht handeln und die 8 Euro Tagesmiete klaglos akzeptieren und ihm reicht das Hotel, indem wir wohnen.
Hier ist [noch] alles sehr untouristisch, ausserhalb des Hotels spricht eigentlich niemand mehr englisch, auf unsere Fragen, ob wir Pier A oder B nehmen müssen, erhalten wir immer die gleiche Antwort: “Ja” – das hilft natürlich nicht wirklich weiter. Wenn uns dann mal einer versteht, wird immer nur exakt die Frage beantwortet, Optionen interessieren nicht – wir müssen endlich lernen, die richtigen Fragen zu stellen… So haben wir noch immer nicht genau herausbekommen, wie wir am Donnerstag die Insel wieder verlassen können, na dann bleiben wir halt hier 🙂
Wir empfehlen unbedingt das Restaurant Baam Rim Nam, tolle Fruchtcocktails ohne Alkohol und Essen frisch aus dem Meer. Die Fischerin kommt direkt mit ihrem Fang, 70 Baht für 5 stattliche Krabben …
Morgen darf Pit nochmal tauchen gehen, der Ausflug zum Shark-Point und Anemonenriff ist gebucht, Kerstin lungert derweil im SPA-Bereich herum.