In der Flut der Ereignisse versinkt das Detail. Auch deshalb der Versuch die Chronologie des Tages festzuhalten, vielleicht mag das nicht spannend sein, aber es wird helfen sich zu erinnern.
Wir laufen zum Königspalast, den wir aber erst morgen besuchen werden, für heute reicht uns der Spaziergang, natürlich werden wir wieder von eilfertigen Menschen angehalten, die uns erzählen, dass nur heute und nur für uns diese eine Tour stattfindet, die wir auf keinen Fall verpassen dürfen. Wir kennen das aber schon lange, bleiben freundlich, ablehnend.
Auf dem Rückweg streifen wir die berühmte Khao San Road, für uns nur eine Ansammlung touristischen Wahnsinns, viele westliche Männer mit thailändischen Frauen auf Zeit, einfach traurig. Wir sind aber schon kurz nach Mittag wieder im Hotel, wir treffen gleich den anderen Teil der Reisgruppe und müssen doch leider das Zimmer wechseln, das war zwar anders abgesprochen, aber egal.
Der andere Teil der Reisegruppe, mit denen wir jetzt bis zum 2. Januar gemeinsam reisen: TJ unsere thailändische Reiseführerin, 3 Frauen und 2 Männer aus Bern, Köln, Karlsruhe und Stahnsdorf, alle sehr sympathisch , wir freuen uns … Erster Programmpunkt ist eine Fahrt durch die Klongs der Stadt, TJ erzählt, dass ca 50% des Einkommens für die Miete aufgewendet werden müssen, es gibt weder Kranken- noch Rentenversicherung, dafür aber nur 3% Lohnsteuer. Also bleibt alles in der Familie, 20% des Einkommens gehen in eine Art Familienkasse, daraus werden die notwendigen Kosten bestritten. Die kleineren Wohnungen in der Stadt haben keine Küche und keine Fenster, nur einen Balkon, deshalb spielt sich alles Leben draußen ab und die Garküchen kommen zu ihrem Recht.
Die Klongs sind starker Widerspruch, auf der einen Seite fließen die Abwässer hinein, auf der anderen Seite wird geangelt.
Im Anschluss sitzen wir gemeinsam in einer Bar und lernen uns kennen, Wir haben zwei Tage Vorsprung und die Zeitverschiebung schon ein wenig überwunden, die anderen sehen so müde aus, wie wir vor 2 Tagen. Am Abend treffen wir aber 3 von Ihnen in einer anderen Bar, trinken Bier und tauschen Reiseerlebnisse aus. Da haben wir vorher auch in einer Garküche zu Abend gegessen, aber wohl auf die falschen Zutaten gezeigt, war nicht so gut.



















