Dartmouth

Pit

August 8, 2026

Die Küste ist nur einen Katzensprung entfernt, Dartmouth am Westufer des Dart, der weiter südlich, bei Dartmouth Castle den Blick aufs Meer freigibt. Schon Sir Francis Drake hat hier geankert und den Untergang der spanischen Armada besiegelt. Heute gibt es glücklicherweise nur flanierende Touristen, die kriegerische Vergangenheit ist lange her, das Städtchen liegt friedlich im morgendlichen Sonnenschein. Wir haben noch immer eine Stunde Vorsprung und sind zeitig angekommen, finden am Hafen einen Parkplatz und genießen die frische Brise, den üppigen blauen Himmel. Viele kleine Boote schaukeln gut gelaunt im Wasser.

Groß (Dartmouth_1)
previous arrow
next arrow
Groß (Dartmouth_1)
Groß (Dartmouth_2)
Groß (Dartmouth_3)
Groß (Dartmouth_4)
Groß (Dartmouth_5)
Groß (Dartmouth_6)
Groß (Dartmouth_castle_1)
Groß (Dartmouth_castle_3)
Groß (Dartmouth_H_1)
Groß (Dartmouth_H_2)
Groß (Dartmouth_H_3)
Groß (Dartmouth_H_4)
Groß (Dartmouth_H_6)
Groß (Dartmouth_H_K_1)
Groß (Dartmouth_H_K_2)
Groß (Dartmouth_H_K_6)
Groß (Dartmouth_H_K_7)
Groß (Dartmouth_H_K_8)
Groß (Dartmouth_H_8)
previous arrow
next arrow

Am Ufer schlendern wir in Richtung Dartmouth Castle. 1380 erbaut ist es das Tor zur offenen See, es war ein Piratennest, kein französisches Schiff war sicher. Wie in Dartmouth sind die Zeiten heute bessere, jetzt wird Tee ausgeschenkt, Kirche und Burg sind ein Museum. Für uns ist es der Ausgangspunkt für eine kleine Wanderung, die es aber in sich hat, hoch und runter geht der Weg, von der Steilküste bis ans Meer und zurück, da quietschen die Muskeln. Es hat wochenlang nicht geregnet, das Gras ist vertrocknet, eigentlich Weideland, findet hier kein Rind mehr Futter. Die Blicke entschädigen für die Anstrengung, es hat sich etwas zugezogen, gut fürs wandern. Leider gibt es unterwegs keine Einkehr, erst in Dartmouth werden wir fündig.

Die Buchten am Meer werden gut genutzt, es wird Picknick gemacht, die Badehosen ausgepackt, es sind eigentlich viele Leute (oft mit Hund) unterwegs, aber es verläuft sich wunderbar. Wir sind ganz froh, wieder in Dartmouth Castle angekommen zu sein, irgendwo soll es hier eine Fähre geben, die Anlegestelle ist unterhalb der Kirche ganz versteckt, als wir sie finden, kommt auch schon ein Boot angerauscht, so müssen wir die letzten Kilometer nicht laufen, werden gemütlich geschippert mit dem Blick auf das Städtchen vom Wasser aus.

Wir essen im ältesten Haus, im Cherub Inn, wir haben die Empfehlung für die Wanderung aus einem kleinen, englischsprachigen, Wanderführer. Der legte Wert, die Pubs rund um die Wanderwege zu beschreiben, denn wandern und sightseeing machen durstig! So sitzen wir im einzig erhaltenen mittelalterlichen Haus, futtern guten Salat und weniger gutes Chili und natürlich gibt es ein gutes Pint Ale dazu. Danach noch ein Eis auf die Hand und dann sind wir rechtschaffen müde, fahren zurück nach Harberton und werden heute Abend wohl maximal noch ein Bierchen im lokalen Pub trinken, bis dahin sitzen wir im schönen Garten unserer Wirtin Francesca.

Harberton, den 08. August 2026