Das Team “Weinwanderung” wird kleiner, andere Termine und Unpässlichkeiten lassen uns auf die Zahl 5 schrumpfen und trotzdem freuen wir uns mächtig, da sich neben den Freunden auch das Wetter von der besten Seite zeigt, Ende September, 23 Grad und keine “richtige” Wolke am Himmel.
Freitag machen wir früh Feierabend und rauschen in Richtung Dresden, so nah! Wir testen schon unsere Café-Verabredung im “Wippler”, dann Check-In im “Plantagengut Hosterwitz”, ca. 1,7 km vom Schloss Pillnitz entfernt und wir laufen die 20 Minuten an der Elbe bei herrlichem Abendlicht zum Kaminrestaurant. Dort essen wir mal wieder richtig gut und freuen uns sehr, dass Tom den Weg auf sich genommen hat, um uns Gesellschaft zu leisten!


















Am nächsten Morgen sind wir schon sehr früh auf dem Weg, die Luft ist “brisk”, eine Frische von der man ahnt, dass die morgendliche Kühle nur vorübergehend ist. Die Elbe fließt träge und wasserarm dahin, kaum vorstellbar das Hochwasser von vor 13 Jahren. Wir haben noch Zeit für den Schlosspark und sind die einzigen dort. Zu DDR-Zeiten fast dem Verfall preisgegeben, erstrahlt das Schloß heute in Schönheit.
Wir sind zum Frühstück im mehr als empfehlenswerten “Café Wippler” verabredet, es war im Café alles ausgebucht, der Garten war noch frei, aber dafür ist es doch schon sehr frisch am Morgen. Wir versuchen es trotzdem und erwischen einen Sonnenplatz im sonst unbesetzten Garten, die Kellnerin schaut uns schräg an und will erst eine Bestellung aufnehmen, wenn alle Wandernden eingetroffen sind, wir insistieren, ohne Kaffee drohen wir schlechte Laune an. Als Antje & Dirk dann alle Umwege geschafft haben, wird sogar im Café ein Tisch frei und wir können ausgiebig frühstücken. 😋 mmmh lecker Schlemmerfrühstück, knusprige Brötchen, alles rund und eine gute Stärkung bis zum ersten Glas Wein.





Bergauf geht es in die Weinberge, es wird fleißig geerntet und viele Besenwirtschaft laden ein. Bei “Gundel” genießen wir den ersten Blick ins Tal, eigentlich öffnet sie erst 13:00 Uhr ihre wunderschön dekorierte Wirtschaft, aber irgendwie sehen wir wohl durstig aus. So ist es wie immer, das “Wandern” bleibt hinter dem Weingenuss doch deutlich zurück. Es ist aber auch zu schön heute, aber wir müssen doch noch den ganzen Hügel erklimmen, um auf dem Leitenweg weitere Besenwirtschaften zu erkunden. So vergeht der Tag wieder auf das angenehmste und wir können direkt bis zu unserer Ferienwohnung laufen. Dort sitzen wir gemütlich auf der Terrasse mit Blick auf die Elbe, raffen uns dann aber noch auf, die Elbterrassen zum Abendessen sind aber nicht empfehlenswert, typisch Ausflugslokal, zu viel Betrieb, die Küche nicht wirklich gut, üppige Wartezeiten.
Dafür wird am Sonntagmorgen das Café Wippler wieder angesteuert und ist auch zum dritten Mal großartig!
Dresden-Pillnitz, den 27. September 2026