Keine 4km entfernt liegt eines dieser zauberhaften englischen Landstädtchen. Totnes. Heute ist Markt und wir entschliessen uns, von der Haustür aus loszulaufen, wir sind früh dran, die eine Stunde Zeitunterschied wird ausgenutzt! Vorher aber bekommen wir bei Francesca ein wunderbares Frühstück, eine Mischung aus englisch (Eier, Pilze, Schinken, Würstchen), frischem Obst, selbst gemachter Marmelade und Toast.
Es geht hügelig über schattige Wege, die Hecken und Mauern rechts und links lassen gerade so den Blick in die Ferne zu, leckerste Brombeeren als Wegzehrung kommen wir schnell in Totnes an und sind “the lucky ones”, trotz Markt schlängelt sich sonst der Verkehr übelst durch die kleinen Gassen, aber heute sperrt eine Baustelle die Autos aus, die Strasse gehört den Menschen, was für ein Trubel! Totnes ist ein wenig “Hippie”, bunt und hell.
Die vielen Läden sind sehr individuell, wir kaufen erste Mitbringsel, schlendern über den Markt, genießen tolle Strassenmusik und laufen zur alten Burgruine hoch, Totnes Castle im 11. Jahrhundert errichtet, erlaubt einen schönen Blick über Stadt und Land. Zur Mittagszeit sind fast alle Restaurants voll mit gut gelaunten Menschen, wir finden einen Platz im Garten für einen Kaffee, die Passionsfrüchte hängen voll von der Mauer und eine Blüte verlangt nach Fotografie. Rechtschaffen müde zurückgelaufen, machen wir eine kleine Siesta, bevor wir uns ins Auto setzen, um nach Kingsbridge zu fahren.





Die Strassen sind oft so schmal, das man fast in der Hecke sitzt, wenn ein dicker SUV entgegen kommt. Aber alle sind sehr rücksichtsvoll und so kommen wir, leider zur Unzeit, in Kingsbridge an. Es ist 17:00 Uhr, alle Läden machen gerade zu und die Kneipen erst 18:00 Uhr auf. Wir laufen zum “Wasser”, da ist Ebbe und wir vertrödeln die Zeit mit “Leute gucken”, gehen pünktlich mit Öffnung der Restaurants köstlichst indisch essen und so ist der erste “richtige” Urlaubstag vollgepackt schon wieder vorbei.
Harberton, den 07. August 2026





























