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123. Tag Sydney

28.3. → Es war eine ausgezeichnete Idee, Ostern in der Großstadt zu verbringen, schon auf dem Weg vom “Outback” nach Adelaide, als auch jetzt von Sydney nach Myall Lakes, sind alle gegenüberliegenden Straßen mit den Osterautos verstopft. Gut, dass wir jeweils die andere Richtung gewählt haben.

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Sydney ist im Gegensatz zu Melbourne wirkliche Metropole. Die beiden Städte kämpfen ja ein wenig um die “Vorherrschaft” in Australien, aber unser Urteil ist hier mehr als klar, Sydney gewinnt durch K.O. in Runde zwei. Hier pulst das Leben, welches in Melbourne gemächlich dahinfließt, jede Menge schräger Leute versucht Musik zu machen, beißt in zu große Burger oder versucht Straßennamen zu personalisieren.

Wir haben unser Apartment in Chinatown, 15 Minuten Fußweg zu allen uns wichtigen Orten und ein wenig Luxus nach der Einsamkeit des Outback. Leider ist gestern kein Licht, so haben wir Bildertechnisch nichts Spektakuläres anzubieten, vorgestern sind wir noch zu frisch in der Stadt, um viele Fotos zu machen. Zweieinhalb Tage sind dann doch nicht genug.

Gleich am ersten Abend laufen wir zum “Darling Harbour“, einem der kulinarisch-, kulturellem Zenten und essen im “Kazbah” libanesisch, nach einer Woche Outback mit mehr Fleisch als allem anderen, stürzen wir uns auf frischen Salat und andere Leckereien. Der Laden ist Karfreitag mehr als voll, alle Leute haben sich richtig fein gemacht, uns bedient ein junger Deutscher, der hier ein Jahr in Work&Travel unterwegs ist. Da bin ich immer ein wenig neidisch, ich hatte diese Möglichkeit leider nicht, aber finde es sensationell, wie viele junge Leute hier so unterwegs sind. Eine Sprache mal richtig zu lernen und auf sich selbst gestellt zu sein, Hammer 😉 !

Am Samstag dann “Romeo & Juliet” im Playhouse der Sydney Oper, na ja – die Inszenierung war recht konservativ, altbacken, das hat uns nicht vom Hocker gerissen, da liessen die Ankündigungen doch Anderes erwarten, kann denn Julia heutzutage den Status von Romeo nicht via Facebook checken 😉 ??? Aber egal, wir waren im Opernhaus und haben die Atmo genossen.

Oster/Sonntag hat in Chinatown keine Bedeutung, am Vormittag regnet es und so machen wir uns auf den Weg ins Museum. Danach geht es auf die Hafen-Brücke, welche Nord- und Südteil der Stadt miteinander verbindet. 1932 eröffnet, sollte sie einen grandiosen Blick auf das Opernhaus und die Stadt bieten, macht sie auch, aber wie Eingangs beschrieben, es ist kein Fotolicht…. Wir wollen am 2. April nochmals Fotos machen, wenn wir zurück sind.

Bis dahin fahren wir die Küste ein Stück nach Norden. Beim Blick auf die Landkarte und die Gebiete, die wir in 9 Wochen bereisen durften, wird uns schlecht, wieviel Land noch übrig ist …. da reicht ein Leben wohl nicht aus.

Jetzt sind wir zwei Tage im Myall Lakes Nationalpark (nochmals mit einem CamperVan) und haben mal wieder eine andere Papageienart zu Gesicht bekommen, spontan einen riesigen Strandspaziergang absolviert und wollen die letzten Tage Australien entspannt geniessen…