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15.12. Ayuttaya

ayuhhtaya_moencheHeute morgen verlassen wir Bangkok, mit dem Minibus geht es nach Ayutthaya, der alten Hauptstadt Siams. Die Blütezeit endete jäh, als die Burmesen die Stadt 1767 belagern, plündern und zerstören. Die Stadt wird nicht wieder aufgebaut, die neue Haupstadt wird in
Bangkok errichtet. In Ayutthaya bleiben die Ruinen, von den Thai nur wenig besucht, weil kaputte Buddhas Unglück bringen.

Die Thai sind überhaupt sehr abergläubisch, kniend vor dem Buddha wird eine Büchse mit Stäbchen so lange geschüttelt, bis eines herausfällt, dann der Blick in die Zukunft … ist die gut, behält man das Stäbchen.

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Wir steigen in ein Boot, um einmal um durch die Kanäle zu fahren, die Ruinen von hinten zu sehen, die Bootsführerin schläft während der Fahrt ständig ein, aber der Fluß scheint breit genug. Bootfahren wird schnell langweilig, das laute, monotone Geräusch des Motors stört.

Wieder angekommen fahren wir zum nächsten Tempel, die Zeremonien wiederholen sich, sind aber immer wieder faszinierend, die Gläubigen spenden dem Buddha Tuch, welches vom Zeremonienmeister mit Schwung nach oben geworfen wird. Das Tuch wird zusammengeknüpft,
wieder nach unten geworfen, über die Köpfe gelegt und verbindet die Gläubigen mit Buddha.

Recht absurd wird es im “Kentucky Garden”, da der junge König Kampfhähne mochte, werden ihm hier tausende dieser Tiere als Gipsfiguren gespendet, die in Reih und Glied im Garten stehen, das ist schon sehr schräg, Gartenzwerge sind nichts dagegen.

Die Tempel in Ayutthaya sind stark an das kambodschanische Angkor Wat angelehnt, die Bauweise unterscheidet sich stark zu der der neueren Tempel. Heute wird nicht mehr mit diesem Eisenstein gebaut, weil der während der Regenzeit stark schimmelt.

Wir sehen den Buddha im Baum, ich versuche eher die BesucherInnen zu fotografieren und erwische zwei, drei schöne Motive.

Nach dem heissen, langen Tag erhalten wir die Möglichkeit uns in einem wunderschönen SPA frisch zu machen, als “Gegenleistung” gehen wir dort essen. Alle wollen eigentlich dort übernachten, uns graut noch vor dem Nachtzug nach Chaing Mai. Wir sitzen entspannt am Ufer eines Reisfeldes und geniessen Sonnenuntergang und Essen.

Ach, ja – Mittag gab es auch noch, Hühnerfüße, sehr scharf, super lecker, aber gewöhnungsbedürftig 😉

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